Suche  
   

 



Die Kapelle in Rollsbach

Die kleine und schmucke Kapelle wurde im Jahre 1952 zu Ehren der Schutzpatronin "Marie Friedenskönigin" geweiht. Die Rollsbacher haben "ihre" Kapelle selbst erbaut und den 1. Mai zum Patroziniumstag ausersehen. Dieser wird jedes Jahr mit einer Messe gefeiert, zu der alle Rollsbacher sowie viele Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Aitern und andere Besucher zur Kapelle pilgern, um an diesem Tag ihre Verbundenheit mit ihr zu zeigen. 

Die Tatsache. dass der Ort von den Einwirkungen zweier furchtbarer Kriege verschont geblieben ist, hat die Einwohner von Rollsbach veranlasst, die Kapelle zu erbauen. Urheber und eifriger Verfechter dieser Idee war Josef Asal.

Der Grundsteinurkunde ist unter anderem zu entnehmen: "Die Tatsache. dass wir von den Einwirkungen zweier furchtbarer Weltkriege verschont geblieben sind haben uns, die Einwohner von Rollsbach, veranlasst, eine Kapelle zu Ehren der Gottesmutter Maria zu erbauen".

Nach Überwindung vielerlei Schwierigkeiten konnte am 10. Oktober 1950 durch den Ordensbruder Johann Behringer aus Rollsbach der erste Spatenstich vollzogen werden. Nach der Schneeschmelze im Frühjahr 1951 wurde das Mauerwerk von Emil Klingele aus Wieden unter Mithilfe von Hans Wetzel aus Aitern errichtet.

Am 10. Juni 1951 wurde in einer kleinen Feierstunde der Grundstein gelegt und die Urkunde eingesenkt.

Die Planarbeiten zur Kapelle wurden vom staatlichen Oberbaudirektor Lorenz in Freiburg besorgt, welcher diese Arbeiten im Hinblick auf den hohen Zweck kostenlos ausführte. Den Grund und Boden stellte die Familie August Wetzel ebenfalls unentgeltlich zur Verfügung. Durch Holz- und Geldspenden kamen damals 1 866,81 Mark zusammen. Die Bauarbeiten wurden von den Einheimischen selbst getätigt. Franz Beckert führte die Zimmerarbeiten aus, Schreiner Berthold Karle machte die Fenster und Ordensbruder Johann Behringer schreinerte die Bänke und den Altartisch. Die Türverzierung und das Kreuz schmiedete Berthold Asal. Die Schindeln für das Dach lieferte Josef Stiefvater. Hermann Gail besorgte die Malerarbeiten.

 Das prächtige Altarbild schuf Kunstmaler Gerhard Bassler (1917-2000) aus Schönau.

Die Glocke stiftete und segnete der damalige Schönauer Pfarrer Karl Paulus.

 

Die Kapelle in Rollsbach ist vor allem im Marienmonat ein beliebtes Ausflugsziel.


 

Datacreate AsalImpressum | zur Startseite Druckversion

[ Admin Login ]