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Protokoll der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 21.03.2017

Niederschrift Nr. 3 / 2017 über die öffentliche Gemeinderatssitzung
 

am Dienstag, 21. März 2017 (Beginn: 19.36 Uhr; Ende: 22.25 Uhr) in Aitern, Rathaus Sitzungssaal

Diese Veröffentlichung erscheint unter Vorbehalt, bis der Gemeinderat dem Protokoll zugestimmt hat.

Vorsitzende:          Bürgermeisterin Sigrid Böhler

 

Zahl der anwesenden ordentlichen Mitglieder         7

Normalzahl der Mitglieder                                     7

 

Namen der anwesenden ordentlichen Mitglieder:

Gemeinderat Hanspeter Asal                Gemeinderat Matthias Asal ab 20.10 Uhr

Gemeinderat Hubert Kessler                 Gemeinderat Eddi Mutter

Gemeinderat Martin Pfefferle                Gemeinderat Wolfgang Pfefferle

Gemeinderat Markus Stiegeler

 

 

Es fehlen entschuldigt:      niemand

                                                                           

Schriftführerin:                  Verwaltungsfachangestellte Heidrun Sommer

 

Weitere Verhandlungsteilnehmer:    keine

 

Presse: -

Zuhörer: -

 

Nach Eröffnung der Verhandlung stellt die  Vorsitzende fest, dass

 

1. zu der Verhandlung durch Ladung vom 10.03.2017 ordnungsgemäß eingeladen worden ist;

2. die Tagesordnung der Verhandlung am 17.03.2017 ortsüblich bekannt gemacht worden ist;

3. das Kollegium beschlussfähig ist, weil mindestens 4 Mitglieder anwesend sind.

 

 

 

 

 

 

Tagesordnung

Öffentlich

  1. Fragen und Anregungen der Bürger
  2. Anerkennung der Protokolle vom 20.02.2017 (Vorlage)
  3. Bekanntgaben
  4. Schachtsanierung nach EKVO
  5. Tagesordnung der Sitzung der Verbandsversammlung am 30.03.2017 (Vorlage)
  6. Verschiedenes
  7. Fragen und Anregungen des Gemeinderates

 

Bürgermeisterin Sigrid Böhler begrüßt alle Anwesenden zur heutigen Sitzung recht herzlich.

 

TOP 1:            Fragen und Anregungen der Bürger

                                       

Es sind keine Zuhörer anwesend.

 

TOP 2:            Anerkennung des Protokolls 20.02.2017 (Vorlage)

 

Gegen das Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 20. Febr. 2017, welches den Gemeinderäten zugeschickt wurde, werden keine Einwendungen erhoben. Der Niederschrift wird einstimmig zugestimmt und von GR Martin Pfefferle und GR Hans-Peter Asal beurkundet. Dem nichtöffentlichen Protokoll vom 20.02.2017 wird ebenfalls zugestimmt, es wurden keine Beschlüsse gefasst.

 

TOP 3:                        Bekanntgaben

 

3.1 Wasserleitung DU Obermulten bis Talstation Belchenseilbahn, Belchenhotel “Jägerstüble“ und Bergwachtheim “Bergfried“

Am 15. März 2017 war Submission für die Weiterführung der Wasserleitung in Obermulten für o.g. Anwesen. Es sind 2 Angebote abgegeben worden, wobei die Fa. Walliser Bau GmbH aus Utzenfeld mit 217.531,04 € das günstigere Angebot abgegeben hat.

Zur Gemeinderatssitzung musste vor der Submission die Einladung bereits verschickt werden. Da die Arbeitsvergabe jedoch nicht bis zur April-Sitzung warten kann, soll die Auftragsvergabe an die Fa. Walliser Bau im Rahmen einer Eilentscheidung erfolgen und der förmliche Beschluss  in der April-Sitzung gefasst werden.

Vergabevorschlag:

Die Firma Walliser-Bau GmbH & Co. KG, Niedermatt 17, 79694 Utzenfeld hat mit einer geprüften Angebotssumme von € 217.531,04 (brutto), das wirtschaftlichste Angebot eingereicht.

Das Ingenieurbüro Leppert empfiehlt, der Firma Walliser-Bau GmbH & Co. KG, 79694 Utzenfeld, den Auftrag über die öffentlich ausgeschriebene Maßnahme zum Angebotspreis von 217.531,04 (brutto) zu vergeben.

 

Hinweis: In der Angebotssumme von € 217.531,04 brutto sind € 24.320,18 brutto für die Verlegung von Leerrohren zur Breitbandversorgung enthalten, sodass die Angebotssummen für das Gewerk Wasserleitungsarbeiten bei € 193.310,86 brutto (€ 162.362,07 netto) liegt.

Für diese Baumaßnahme wurde im Jahr 2015 ein Antrag auf Zuwendung für wasserwirtschaftliche Vorhaben gestellt, mit geschätzten Gesamtkosten von € 165.000,00 netto.

Die Kosten für die Verlegung von Leerrohren zur Breitbandversorgung waren in dieser Kostenschätzung nicht enthalten. Mit Schreiben vom 25.11.2015, AZ 52-8907.37/36004-03, wurde diesem Antrag stattgegeben und eine Zuwendung mit einem Fördersatz von 80 % bewilligt.

Zu der Angebotssumme von € 162.362,07 netto müssen noch ca. € 5.000,00 netto für Umbauarbeiten im DU Multen und ca. € 27.700,00 netto für Nebenkosten hinzugerechnet werden.

Auf der Grundlage des Submissionsergebnisses würden die Gesamtkosten für den Trinkwasseranschluss Talstation Belchenseilbahn, Belchenhotel “Jägerstüble“ und Bergwachtheim “Bergfried“, incl. Umbauarbeiten im DU Multen und Nebenkosten bei ca. € 195.000,00 netto liegen (ohne ca. € 24.300 für die Leerrohre Breitband).

Der Kostenumfang der Arbeiten liegt nicht im Bewilligungsrahmen. Die Preiserhöhung begründet sich durch Preissteigerungen im Jahr 2016 und durch angekündigte Preiserhöhungen im Frühjahr 2017 von ca. 5 %. Durch das sehr günstige Angebot bei der Verlegung der Wasserleitung zwischen DU Obermulten bis zum ehemaligen Forsthaus können die zu erwartenden Mehrkosten jedoch aufgefangen werden

Die Kosten für die Verlegung der Leerrohre zur Breitbandversorgung sind mit dem Zweckverband Breitband Landkreis Lörrach zu verrechnen.

 

Beschluss: Der Gemeinderat beschließt einstimmig, den Auftrag der Weiterführung der Wasserleitung in Obermulten zum Angebotspreis von 217.531,04 € an die Fa. Walliser-Bau GmbH & Co. KG zu vergeben.

 

3.2 Antrag für Fördermittel Biosphärengebiet für „Windener Höhenweg“

Die Projektidee, die in der letzten GR-Sitzung geboren wurde, hat Gestalt angenommen. Die Gemeinderäte Matthias Asal und Martin Pfefferle haben den Projektantrag formuliert. Die Vorsitzende hat mit ihnen zusammen den Antrag persönlich bei Herrn Huber vorgestellt und sie waren am 17.03.2017 mit ihm, Herrn Kerkhof und Frau Cuber vor Ort. Das Projekt wurde für sinnvoll erachtet und gutgeheißen. Herr Huber wird prüfen, ob eine Förderung übers Biosphärengebiet möglich ist. Ansonsten wird er der Gemeinde andere Fördermöglichkeiten aufzeigen.

 

3.3 Glockenturm

Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung von Frau Engler, LA Lörrach liegt vor. Das Angebot der Fa. Schneider bzgl. eines automatischen Glockengeläutes liegt ebenfalls vor, Kosten: 5.372,85 €.

GR Markus Stiegeler regt an, beim Biosphärengebiet zu fragen, ob diese Maßnahme nicht auch von ihnen gefördert werden kann, da es sich hier um ein historisches Kulturgut der Gemeinde Aitern handelt.

 

3.4 Schreiben Zentralklinikum

Die Bürgermeister des Kleinen, Mittleren und Oberen Wiesental bekennen sich zum Standort Schopfheim für ein neues Zentralklinikum des Landkreises Lörrach. Der Gemeinderat hat eine Kopie des Schreibens zur Kenntnis erhalten. Schon aus dem Logo ist zu erkennen, dass der Standort Schopfheim für alle zentraler wäre, auch die Kosten sprechen für diesen Standort.

 

3.5 Zerstörung von Loipen

Frau Wollweber vom Haus Sonne in Multen hat die Vorsitzende informiert, dass bewusst Loipen im Wintersportgebiet Aitern zerstört wurden. Eine Kopie des Schreibens hat der GR erhalten. Man wird sich mit den Beteiligten, wie der Langlaufgilde Hohtann etc. zusammensetzen, die Gemeinde bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise. Die Zerstörung erfolgte durch breite Reifenspuren, wie von einem großen Traktor. Außerdem ist beobachtet worden, dass Rowdies mit Autos gespurte Schneeflächen befuhren.

 

3.6 Hundehalter in der Verantwortung

Nach Aussagen des Jagdpächters und weiterer Zeugen hetzte ein Hund ein trächtiges Reh bis zur Erschöpfung, griff es vermehrt an und verletzte es so schließlich tödlich.

Im Schönauer Anzeiger wird ein entsprechender Text veröffentlicht. Hundehalter sind verpflichtet, ihren Hund jederzeit unter Kontrolle zu haben, was nicht mehr möglich ist, wenn der Hund sich im Wald selbständig macht, noch dazu über längere Zeit. Wenn die Kontrolle nicht gewährleistet ist, muss der Hund auch im Wald an der Leine geführt werden. Andernfalls ist eine Tötung des Hundes nicht auszuschließen.

 

TOP 4:                        Schachtsanierung nach EKVO (Vorlage)

 

Das Bauamt hat die Sanierung der defekten Schachtabdeckungen für die Gemeinden Aitern, Fröhnd, Schönau, Schönenberg, Tunau und Wieden sowie den GVV Schönau beschränkt ausgeschrieben.

Ausgeschrieben wurde die Sanierung von insg. 130 defekten Schachtabdeckungen. Von den 8 angeschriebenen Bietern haben 5 Bieter ein Angebot abgegeben. Bei der Kostenschätzung wurde von einem Mittelpreis von 750 € brutto ausgegangen. Bei der Ausschreibung wurde ein Mittelpreis von 404,51 € brutto erzielt.

Günstigster Bieter war die Fa. Volkmer aus Bad Rappenau mit einem Gesamtpreis von 52.586,10 € brutto für alle Schächte.

Die Gemeinde Aitern ist mit Kosten von 1.213,53 € brutto dabei. Die entsprechenden Mittel sind im Haushalt eingestellt.

 

Beschluss: die Gemeinde Aitern vergibt die Arbeiten an die Fa. Volkmer zum Preis von 1.213,53 € brutto.

 

TOP 5:                        Tagesordnung der Sitzung der Verbandsversammlung am 30.03.2017 (Vorlage)

 

3) Sanierung Buchenbrandhalle – Hallenneubau

Die Vorsitzende verweist auf die umfangreiche Präsentation über Variante A Sanierung der Buchenbrandhalle und Variante B Neubau einer Mehrzweckhalle als Dreifeldhalle mit Abriss der Buchenbrandhalle. Der neue Bemessungsschlüssel liegt bei 50% Schule / 50% Einwohner. Die Gemeinde Aitern soll sich heute auf eine Variante einigen, Förderanträge sollen 2018 gestellt werden. Der Tenor geht insgesamt in Richtung Neubau einer Dreifeldhalle, die auf dem neuesten Stand wäre und alle Ansprüche und Bedürfnisse erfüllen kann. Außerdem wäre sie am Ende kostengünstiger als die Unterhaltung von 2 Hallen, von denen eine aufwendig renoviert werden muss. Der Hallenbetrieb kann bis zur Fertigstellung der Dreifeldhalle weiter erfolgen.

 

Beschluss: der Gemeinderat spricht sich einstimmig für die Variante B aus, Neubau einer Mehrzweckhalle als Dreifachhalle mit Abriss Buchenbrandhalle aus.

 

Sodann diskutiert der Gemeinderat ausführlich über den vorgeschlagenen Kostenverteilungsschlüssel 50% Schulsport / 50% Einwohner. Bisher wurden lt. Verbandssatzung immer 100% beim Einwohnschlüssel berücksichtigt.

GR Hanspeter Asal findet den Kostenschlüssen zu hoch berechnet für die Gemeinde Aitern. Die eigene Halle bietet genug Platz für alle kulturellen Möglichkeiten der Gemeinde, Aiterner Vereine benötigen die Buchenbrandhalle nicht. Er schlägt eine andere Kostenbemessung vor und zwar 80% für den Schulsport, da dies der Gemeinde Aitern wichtig ist und 20% für Einwohner, weil eventuell einige Aiterner Bürger in einem Schönauer Verein sind. Die eigene Schule und Halle müsse auch selbst finanziert werden.

GR Martin Pfefferle schlägt vor, den Einwohnerschlüssel auf 20 – 30% festzulegen. Der Schulsport könne dabei mit realen Zahlen festgelegt werden, aber die Benutzung der neuen Halle als Kulturhalle sollte nur der Nutzer tragen.

GR Markus Stiegeler schlägt folgenden Schlüssel vor: 50% Schulsport und 40% Stadt Schönau und 10% Gemeinde.

GR Matthias Asal weist darauf hin, dass der Schlüssel eindeutig klarstellen sollte, dass die Stadt Schönau Hauptnutzer ist, außer beim Schulsport.

GR Hubert Kessler und BM-in Böhler vertreten die Meinung, dass die Gemeinde Aitern nicht in der Lage ist, eine weitere Halle mit zu finanzieren. In diesem Fall, so BM-in Böhler, müsse im Gegenzug eine Lösung gefunden wird, die Doppelbelastung der Gemeinden mit eigenen Hallen zu verhindern.

 

Beschluss: Der Gemeinderat stimmt einstimmig gegen den vorgeschlagenen Kostenverteilungsschlüssel von 50% Schulsport und 50% Einwohner. Er einigt sich auf 50% Schulsport, der Einwohnerschlüssel ist so jedoch nicht akzeptabel.

 

4) Sanierung Buchenbrandhalle – Hallenneubau, Architektenleistungen

Falls sich die Verbandsversammlung für die Variante B entscheidet, ist dieser Beschluss nötig:

Beschlussvorschlag: die Verbandsversammlung schreibt die Architektenleistungen zur geplanten Dreifeldhalle über ein Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV ohne vorherigen Planungswettbewerb aus. Die Eignungs- und Zuschlagskriterien und deren Gewichtung werden in der Vorlage definiert. Zugestimmt.

 

5) Schachtsanierung nach EKVO, Arbeitsvergabe

Das Bauamt hat die Sanierung der defekten Schachtabdeckungen für die Gemeinden Aitern, Fröhnd, Schönau, Schönenberg, Tunau und Wieden sowie den GVV Schönau beschränkt ausgeschrieben.

Ausgeschrieben wurde die Sanierung von insg. 130 defekten Schachtabdeckungen. Von den 8 angeschriebenen Bietern haben 5 Bieter ein Angebot abgegeben. Bei der Kostenschätzung wurde von einem Mittelpreis von 750 € brutto ausgegangen. Bei der Ausschreibung wurde ein Mittelpreis von 404,51 € brutto erzielt.

Günstigster Bieter war die Fa. Volkmer aus Bad Rappenau mit einem Gesamtpreis von 52.586,10 € brutto für alle Schächte.

Die Kosten für den GVV Schönau betragen 6.067,65 € und sind im Haushalt 2017 eingestellt.

Beschlussvorschlag: die Verbandsversammlung vergibt die Arbeiten an die Fa. Volkmer zum Preis von 6.067,65 € brutto. Einstimmig.

 

6) Kanalsanierung nach der EKVO, Arbeitsvergabe

Das Ingenieurbüro Diewald hat die Kanalsanierung der Verbandssammler öffentlich ausgeschrieben. Die Arbeiten müssen am 14.07.2107 abgeschlossen sein.

Beschlussvorschlag: die Verbandsversammlung vergibt die Arbeiten an den annehmbarsten Bieter, der nach Prüfung der Angebote feststehen wird. Zugestimmt.

 

7) Kläranlage Wembach, Erneuerung Prozessleitwarte – Arbeitsvergabe

Im Haushalt sind die entsprechenden Mittel eingestellt.

Beschlussvorschlag: die Verbandsversammlung vergibt die Arbeiten zur Erneuerung des Prozessleitsystems auf der Kläranlage Wembach an die Fa. Schiele AUH aus Hornberg. Zugestimmt.

 

8) Zustimmung zur Verlegung einer Wasserleitung

Die Gemeinde Aitern verlegt eine neue Trinkwasserleitung, um die Wasserversorgung der Talstation der Belchenseilbahn und des Belchenhotels „Jägerstüble“ sicherzustellen. Die neue Leitung verläuft dabei auch über das Grundstück Flst.-Nr. 604/40 (Umfahrung der Talstation) im unbefestigten Bereich mit einer Länge von ca. 9,50 m

Der Verbandsvorsitzende hat in einer Eilentscheidung zugestimmt.

 

9) Anschluss Kläranlage Fröhnd, Sachstandsbericht

 

10) Friedhof Schönau, Arbeitsvergabe Landschaftsbauarbeiten

Am 27.03.2017 findet die Submission über die Landschaftsbauarbeiten statt. Ein Vergabevorschlag wird in der Sitzung vorgelegt.

Beschlussvorschlag: die Verbandsversammlung vergibt die Landschaftsbauarbeiten an den annehmbarsten Bieter. Zugestimmt.

 

11) Friedhof Schönau, Einrichtung eines gärtnergepflegten Grabfeldes

Vermehrt wurde von der Bevölkerung der Wunsch geäußert, ein gärtnergepflegtes Grabfeld einzurichten. Die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG in Karlsruhe bietet bereits auf etlichen Friedhöfen dieses Modell an. Es werden hier Urnengräber, wie auch Reihen- und Wahlgräber bedacht. Der Erwerb eines Nutzungsrechtes an einer Grabstätte in diesem Grabfeld erfolgt nach wie vor über den GVV Schönau. Kosten würden keine entstehen.

Beschlussvorschlag: die Verbandsversammlung stimmt der Einrichtung eines gärtnergepflegten Grabfeldes durch die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner eG auf dem Friedhof Schönau im Feld 4 zu. Dem hierfür abzuschließenden Vertrag wird ebenfalls zugestimmt. Einstimmig.

 

12) Feststellung der Eröffnungsbilanz

Beschluss: Der Eröffnungsbilanz wird einstimmig zugestimmt.

 

13) Prüfbericht über die überörtliche Prüfung der Jahresrechnungen 2005 – 2015

Beschlussvorschlag: die Verbandsversammlung nimmt den Prüfbericht zur Kenntnis und befürwortet die Stellungnahme der Verwaltung zu den Hinweisen und Empfehlungen der Kommunalaufsicht. Einstimmig.

 

14) Erlass einer neuen Satzung über die Entschädigung ehrenamtlicher Tätigkeit

Die Entschädigungssätze wurden zuletzt 1995 erhöht. Durch die Anpassung der Entschädigungssätze entstehen jährliche Mehrkosten von ca. 2.000 €. Im § 19 GemO wurde ein neuer Absatz 4 eingefügt, dadurch ergibt sich die Notwendigkeit, die Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Tätigkeit den geänderten Vorschriften anzupassen.

Beschlussvorschlag: die Verbandsversammlung stimmt dem Erlass der vorliegenden Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit zu. Einstimmig.

 

15) Katholischer Kindergarten Schönau, Ausbildungsplätze für praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher

Dieser Top betrifft Aitern nicht.

 

16) Verein Mythische Orte am Oberrhein, Auflösung

Der GVV ist Mitglied im Verein Mythischer Orte am Oberrhein. Letztes Jahr haben die Aktivitäten des Vereins weitgehend geruht. Deshalb wurde vorgeschlagen, den Verein aufzulösen.

Beschlussvorschlag: die Verbandsversammlung stimmt für die Auflösung des Vereins Mythische Orte am Oberrhein. Einstimmig.

 

18) Mitteilungen der Verwaltung

18.1: Übernachtungsstatistiken 2015 und 2016

Die Zahlen werden zur Kenntnis genommen.

 

18.2: Einführung Ratsinformationssystem (RIS)

Ab 2017 wird das Ratsinformationssystem (RIS) auch für die Verbandsversammlung bereitgestellt. Das RIS wird seit 2015 bereits erfolgreich bei der Stadt Schönau im Schwarzwald eingesetzt. Mit dem elektronischen System können Sitzungsdaten auf einfache und komfortable Weise öffentlich auf der GVV-Webseite oder mittels App auf mobilen Endgeräten publiziert und abgerufen werden. Für die Mitglieder der Verbandsversammlung und die übrigen Gemeinderatsmitglieder der Verbandsgemeinden besteht damit die Möglichkeit, die Sitzungsunterlagen in elektronischer Form statt in Papier zu erhalten.

Das RIS kann aufgerufen werden unter: https://ris.gvvschoenau.de/

Der Gemeinderat ist nicht abgeneigt, möchte jedoch eine Entscheidung noch abwarten.

 

TOP 6:                        Verschiedenes

 

  1. Gemeinderatssitzung im Oktober 2017

Frau Sommer bittet um Verschiebung der GR-Sitzung vom 16.10.2017, da sie sonst 3 GR-Sitzungen in einer Woche besuchen muss.

Der Gemeinderat hat nichts dagegen und einigt sich auf den 23.10.2017. Einstimmig.

 

  1. Eröffnung des Grillplatzes am 27. Mai 2017

BM-in Böhler fragt den GR, ob er sich schon Gedanken gemacht hat, wie die offizielle Eröffnung des Grillplatzes auf der Winde stattfinden soll. Musikalische Begleitung des Festes durch die Trachtenkapelle und den Männergesangverein, wer sorgt für das leibliche Wohl, soll ein Festausschuss gebildet werden, so die Fragen der Vorsitzenden.

Der Gemeinderat schlägt vor, ein Rundmail an die Vereinsvorstände zu schicken und sie zu einem Treffen im Rathaus am nächsten Dienstag, 28. März um 19.30 Uhr einzuladen. Am Treffen werden die Gemeinderäte Wolfgang Pfefferle, Hanspeter Asal und Martin Pfefferle teilnehmen, BM-in Böhler wird etwas später dazu kommen, da sie die Info-Veranstaltung über Glasfaseranschluss in Schönau besuchen möchte.

GR Hanspeter Asal informiert über den aktuellen Stand der Arbeiten am Grillplatz.  Fa. Walliser hat der Gemeinde Aitern eine Röhre aus Fiberglas gestiftet, die von Kindern genutzt werden kann.

 

 

TOP 7:                        Fragen und Anregungen des Gemeinderates

 

GR Hanspeter Asal teilt mit, dass er von Jürgen Kiefer angesprochen wurde. Dieser möchte die Bruchsteinmauer entlang seines Gartens bis zur Bank mit verschieden großen Findlingen verlängern. Der Gemeinderat will sich vor Ort ein Bild machen.

Klaus Kiefer hat im Weidberg „Tiergarten“ einen Wirtschaftsweg angelegt und Jürgen Kiefer hat nun die Absicht, diesen bis zu seiner Waldfläche zu verlängern. GR Hanspeter Asal erläutert dies anhand eines Lageplans. BM-in Böhler wird mit Klaus Kiefer sprechen.

 

Am 1. April 2017 findet die Generalversammlung des Verkehrsvereins im Probelokal des Männergesangvereins und der Landfrauen statt, Beginn um 19 Uhr. Anlässlich des 60 jährigen Bestehens wird eine Weinprobe mit Besuch einer ehemaligen Weinprinzessin angeboten. Der GR und die Vereinsvorstände sind wie zu allen Generalversammlungen herzlich eingeladen.

 

GR Matthias Asal hat etliche Verkehrsschilder fotografiert, auf denen deutlich die Mängel zu sehen sind. Die Verkehrszeichen hängen z.T. schief, sind schlecht einsehbar, farblich verblasst, rostig und einige sind sogar unnötig.

BM-in Böhler wird diese Dokumentation mit Dirk Kiefer besprechen.

GR Hanspeter Asal schlägt vor, die Beschilderung in der Gemeinde Aitern allgemein neu zu restaurieren, Kosten hierfür sollten im nächsten Haushalt aufgenommen werden. Gleichzeitig sollte auch die Beschilderung der Wanderwege bedacht werden.

 

Nachdem keine Wortmeldungen mehr vorliegen, wird die öffentliche Sitzung geschlossen. Es schließt sich keine nichtöffentliche Sitzung an.


 

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